14.07.2026

Medienmitteilung

Schweizer Nachwuchsphysiker gewinnen Bronze in Kolumbien

Letzte Woche trafen Jugendliche aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein auf Physiktalente aus 95 Ländern. Die Internationale Physik-Olympiade, die vom 4. bis 12. Juli im kolumbianischen Bucaramanga stattfand, begeisterte die Teilnehmenden mit anspruchsvollen Aufgaben, atemberaubenden Aussichten und neuen Freundschaften.
Die Schweizer Delegation, bestehend aus (von links nach rechts) Clémence Bachmann, Nicolà Gantenbein (Begleitpersonen), Kai Spirk, Laetitia Orglmeister, Leo Swedenborg, Daniel Gonzalez Filipov (Begleitperson), Léonard Duparc, Levin Glatz, zusammen mit Karin Hess von der Schweizer Botschaft. (Quelle: Physik-Olympiade)
Die Delegation des Liechtensteinischen Gymnasiums mit Elias Hohenegger, Daniel Oehry (Lehrperson), Celice Göldi und Tina Schneider (Lehrperson). (Quelle: Daniel Oehry)
Die fünf Schweizer Teilnehmenden: Kai Spirk, Laetitia Orglmeister, Leo Swedenborg, Léonard Duparc, Levin Glatz. (Quelle: Physik-Olympiade)
Elias Hohenegger mit Ehrenmeldung und Celice Göldi. (Quelle: Daniel Oehry)
Verleihung von Ehrenmeldungen während der Schlusszeremonie. (Quelle: Physik-Olympiade)

Die Schweizer Delegation: 

  • Kai Spirk, Kantonsschule Zug (ZG)
  • Laetitia Orglmeister, Kantonale Mittelschule Uri (UR)
  • Leo Swedenborg, Zurich International School (ZH)
  • Léonard Duparc, Ecole Nouvelle de la Suisse Romande (VD)
  • Levin Glatz, Kantonsschule Wettingen (AG)

Das Fürstentum Liechtenstein wurde vertreten durch:

  • Celice Göldi, Liechtensteinisches Gymnasium (FL)
  • Elias Hohenegger, Liechtensteinisches Gymnasium (FL)

Léonard und Levin gewannen je eine Bronzemedaille für die Schweiz. Laetitia, Leo und der Liechtensteiner Elias wurden mit Ehrenmeldungen ausgezeichnet. 

Prüfungen in Theorie und Praxis

“Zweimal Bronze und zwei Ehrenmeldungen sind ein gutes Resultat für die Schweiz. Die Teilnehmenden haben sich gut geschlagen, vor allem in der theoretischen Prüfung”, ordnet Teamleiterin Clémence Bachmann ein. Eine Aufgabe in der theoretischen Prüfung handelte davon, inwiefern es möglich ist, mit Sonnenlicht zu kochen. In der praktischen Prüfung beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Eigenschaften eines idealen Gases. Beide Prüfungen dauerten je fünf Stunden. 

Mit neuen Freunden Kolumbien erkunden

Touristische Exkursionen sorgten für Erholung vom intellektuellen Marathon. Die Teilnehmenden erkundeten zum Beispiel die malerische Stadt Barichar oder den beeindruckenden Chicamocha Canyon. “Der Ausblick war wahrhaftig atemberaubend”, erzählt Kai. Sein persönliches Highlight waren aber vor allem die neuen Freundschaften und die gemeinsam verbrachte Zeit. Auch Léonard genoss den Austausch mit Gleichgesinnten, den die Teilnahme an der Physik-Olympiade ihm ermöglicht hat. Er sei unter anderem seinem Physiklehrer sehr dankbar, dass er ihm den Weg in die Welt der Physik gezeigt hat, so der Schüler. Bei der Schlusszeremonie, die am 11. Juli stattfand, durfte die Schweizer Delegation nicht nur ihre Auszeichnungen feiern. Sie wurden auch von einer Diplomatin der Schweizer Botschaft besucht, die aus Bogota angereist war, um ihnen zu gratulieren. 

Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10’000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Prüfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft.  Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben.

Bilder

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