Robotik
Schweizer Teams erfolgreich an Europäischem Robotik-Wettbewerb
10 Schweizer Teams qualifizierten sich für das Open Championship der World Robot Olympiad (WRO) in Brescia in Italien; zwei von ihnen standen am Schluss auf dem Podest.
20.07.2024
Von links nach rechts: Elias Bauer, Kenneth Arockia, Elias Baumann, Fynn Krebser, Ferdinand Ornskov.
Die Schweizer Delegation und ihre Leiterinnen posieren mit Schweizerkreuz vor der georgischen Flagge mit ähnlichen Motiven.
"Besonders gefallen hat mir das Sightseeing. Georgien hat eine sehr interessante Geschichte", sagt Elias Bauer.
“Die Teilnehmer haben hart gearbeitet und sich gründlich auf den Wettbewerb vorbereitet - das hat sich ausgezahlt!”, kommentiert die Studentin Alexandra Smirnova (hier zweite von rechts) das Resultat.
Diese gingen an:
Nicht ganz für eine Medaille gereicht hat es Elias Baumann vom Realgymnasium Rämibühl (ZH), der dafür mit einer Ehrenmeldung ausgezeichnet wurde. “Ich weiss, dass nicht viel gefehlt hat, also freue ich mich über die Erlebnisse und Erinnerungen, und bin gespannt, wie es nächstes Jahr wird!”
Sein Kollege Elias Bauer ist froh über seine Medaille, da Bronze sein Ziel vor dem Wettbewerb war. “Aber mit einer etwas besseren Strategie wäre wohl auch Silber machbar gewesen, da ich nur etwa zwei Punkte davon entfernt war”, meint der angehende ETH-Maschinenbaustudent.
“Die Teilnehmer haben hart gearbeitet und sich gründlich auf den Wettbewerb vorbereitet - das hat sich ausgezahlt!”, kommentiert die Studentin Alexandra Smirnova das Resultat. Sie ist eine der ehrenamtlichen Organisatorinnen und Organisatoren der Schweizer Physik-Olympiade und hat die Delegation nach Georgien begleitet.
Die Schweiz an der EuPhO 2024 vertreten durfte, wer am Finale der Schweizer Physik-Olympiade im März Gold gewonnen hatte. Normalerweise hätten sich die fünf Schweizermeister damit sogar für die noch grössere Internationale Physik-Olympiade qualifiziert, allerdings verzichtet die Schweiz bei der diesjährigen Durchführung im Iran auf eine Teilnahme.
Der Wettbewerb in Georgien bestand aus zwei Teilen, die je fünf Stunden dauerten. Laut Smirnova war das Schwierigste am theoretischen Teil eine Aufgabe aus dem Bereich der Optik: Die Schüler mussten die Funktionsprinzipien eines sogenannten Fabry-Pérot-Interferometers analysieren. Im experimentellen Teil mussten die Teilnehmenden unter anderem die Verformung eines elastischen Balls durch den Aufprall messen.
Physik sei schön und nützlich zugleich und das fasziniere ihn besonders daran, meint Elias Baumann. Kenneth Arockia gefällt, dass Physik die Welt um uns herum mit logischem Denken erklärt. Es sei grossartig gewesen, sich an der EuPhO mit anderen zu unterhalten, die seine Leidenschaft teilen.
Am Ende sind es oft diese Begegnungen mit Gleichgesinnten, die die Physik-Olympiade ausmachen. “Als ich mich für das Vorbereitungslager der zweiten Runde der Schweizer Physik-Olympiade qualifizierte, dachte ich mir, schlimmstenfalls habe ich mich eine Woche für die Physikmatur vorbereitet”, erzählt Fynn Krebser. “In dem Lager lernte ich dann viele andere Teilnehmende kennen. Ich denke, dass diese zwischenmenschlichen Erfahrungen meine Liebe zur Physik extrem gestärkt haben.”
Die Wissenschafts-Olympiade fördert seit 20 Jahren Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Zehn Olympiaden finden jedes Jahr statt: Workshops, Lager, Prüfungen sowie Wettbewerbe für über 8'000 Talente in Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Treffen Sie die jungen Talente - bei der Jubiläumsfeier am 14. September in Bern.
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Lara Gafner
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